»ICH MöCHTE DIE VIELFALT, FINESSE UND KRAFT, DIE IN UNSEREN RIEDEN STECKT, SPüREN UND EIN MAXIMUM DAVON IN DIE WEINE BRINGEN, OHNE DEN TRINKFLUSS ZU VERLIEREN.« Johannes Trapl, Winzer Weingut Trapl

Carnuntum Weiss

Diese Weißweincuvée aus 60% Weißburgunder, 30% Grünem Veltliner und 10% Welschriesling, besticht durch ihre Frische und Lebendigkeit. Die Reben sind bis zu 25 Jahre alt und wachsen auf den kalkreichen, sandigen Lehmböden rund um Stixneusiedl. Die Trauben werden von Hand gelesen und im Ganzen gepresst. Nach einer Standzeit von bis zu 48 Stunden wird die Maische temperaturkontrolliert im Stahltank und in Holzfässern vergoren. Die anschließende Reifung im Stahltank dauert 6 Monate. Die Cuvée erstrahlt in hellem Gelbgrün und besticht durch trinkanimierende Noten von Zitrusfrüchten, einem Hauch Waldhonig und Nuancen von Haselnüssen. Ihre Textur ist ausbalanciert saftig und anregend. Dieser pfeffrig, würzige Trinkgenuss passt hervorragend zu Fisch, Meeresfrüchten und Pastagerichten.

Karpatenschiefer

Seinen klingenden Namen verdankt dieser außergewöhnliche Weißwein seiner Lage, nämlich dem Spitzerberg, dessen Kalksteinböden mit Schiefereinschlüssen und die über 40 Jahre alten Reben charakteristisch sind. Die Trauben werden sorgfältig von Hand gelesen, abgebeert und in Amphoren vergoren. Die Maischestandzeit des Karpatenschiefers liegt bei 60 bis 90 Tagen. Im Anschluss reift 50% der Maische 6 Monate lang in gebrauchten Fässern, die andere Hälfte in Amphoren. Repräsentativ für den Karpatenschiefer ist sein mittleres Grüngelb. Er besticht durch reife Steinobst- und Stachelbeernoten, seine zarte Kräuterwürze, Schwarztee- und Blütenhonignuancen sowie seine klare Fruchtigkeit und wahrt eindeutig das Würzig-Pfeffrige des Grünen Veltliners. Seine saftige Textur umschmeichelt den Gaumen mit reifer Tropenfrucht, Litschi und Pfirsich. Das lebendige Säurespiel mündet in einem extraktsüßen Finale mit salzig-mineralischem Nachhall. Dieser Wein ist trinkanimierend und bereitet ein tolles Trinkvergnügen, insbesondere in Verbindung mit kalten Vorspeisen, Fisch, Spargel und Huhn.

Carnuntum Rot

Die Reben dieser roten Cuvée aus Zweigelt (60%), Blaufränkisch (30%) und Sankt Laurent (10%) gedeihen auf den sandig-lehmigen Böden von Stixneusiedl. Die Trauben werden von Hand geerntet und manuell sortiert. 80% des Traubenmaterials wird abgebeert und die verbleibenden 20% werden samt der Stiele mit den Füßen gestampft. Die Maische wird ca. 6 bis 8 Tage mit natürlichen Hefen vergoren und sanft gepresst. Die anschließende Reifung erfolgt in mittelgroßen Holzfässern (á 500 L), Stahltanks und Amphoren und dauert 6 Monate. Es werden keinerlei Zusätze, Reinzuchthefen, Enzyme oder Schönungen verwendet. Diese Cuvée sticht eindeutig durch ihr kräftiges violettes Rot hervor. In der Nase betört sie durch ein facettenreiches Bukett von Kräutern und Gewürzen gepaart mit dunklen Kirschen- und Beerenaromen. Ihre Textur ist saftig und elegant. Im Abgang begeistert sie durch ihre Mineralik und sehr gute Länge, weshalb sie hervorragend zu Rindfleisch, gebratener Ente und anderen Wildköstlichkeiten passt.

Sankt Laurent Reserve

Die Reben dieses Weines wurden im Jahr 2002 auf den löss- und lehmhaltigen Donauschotterböden rund um Sarasdorf ausgepflanzt. Das Traubenmaterial wird sorgfältig, von Hand in kleine Kisten gelesen und anschließend am Sortiertisch selektioniert. 80% der Trauben werden abgebeert und mit den Füßen gestampft. Die restlichen 20% werden samt der Stiele mit den Füßen getreten und gequetscht. Die Maische wird mit natürlichen Hefen vergoren und sanft gepresst. Die darauffolgende Reife dauert rund 14 Monate und erfolgt in mittelgroßen Fässern (á 500 L). Auch hier kommen keinerlei Zusätze, Reinzuchthefen, Enzyme oder Schönungen zum Einsatz. Im Glas zeigt sich die Sankt Laurent Reserve in kräftigem Rubingranat mit schimmernden violetten Reflexen. In der Nase widerspiegelt sich ihre Dunkelbeerigkeit und wird untermalt von Orangenzesten, leichter Kräuterwürze und einem Hauch von Grafit und Tabak. In ihrer Struktur ist sie saftig, elegant und ausbalanciert. Durch ihre frische Säure und integrierten Tannine ist sie der ideale Speisenbegleiter von Lamm-, Wild- oder Entengerichten.

Blaufränkisch Reserve

Die Trauben der Blaufränkisch Reserve gedeihen hervorragend auf den vorherrschenden Böden – Donauschotter, Löss, Lehm und Kalkstein – auf bis zu 38 Jahre alten Rebstöcken in Stixneusiedl und Prellenkirchen. Die in kleine Kisten, händisch geernteten Trauben werden im Keller nochmals sortiert und selektiert. 80% des Traubenmaterials wird abgebeert und mit den Füßen gestampft. Die verbleibenden 20% werden samt ihres Stielgerüstes mit den Füßen getreten und gequetscht. Die Gärung beginnt auf der Maische und endet in den Fässern. Nach 6 bis 10 Tagen Standzeit wird die Maische sanft gepresst. Die Reifung in 500-Liter-Fässern dauert 14 Monate. Es werden weder Reinzuchthefen noch fremde Bakterien oder andere Schönungsmittel bei der Vinifikation verwendet. Charakteristisch für die Blaufränkisch Reserve ist ihr dunkles Rubingranat mit violetten Reflexen. In der Nase vernimmt man feine florale Nuancen mit intensiver Brombeernote und Anklängen von Zimt und Lakritze. Das dunkle Beerenkonfit wird weiters mit dem Duft von Wiesenkräutern und einem Hauch von Zitrusfrüchten unterlegt. In ihrer Struktur ist die Blaufränkisch Reserve komplex, saftig und elegant. Nebst Cassisnoten im Abgang und einem würzig-mineralischen Nachhall, runden der finessenreiche Säurebogen und die feine Tanninstruktur diesen Wein perfekt ab und verheißen ein gutes Entwicklungspotenzial. Die Blaufränkisch Reserve passt perfekt zu Lamm, Ente und Wildgerichten.

Tilhofen

Tilhofen ist eine Komposition aus den Sorten Merlot (50%), Cabernet Sauvignon (45%) und Zweigelt (5%) und gedeiht auf den kräftigen, sandig-lehmigen, kalkreichen Böden der Weingärten rund um Stixneusiedl. Jede einzelne der drei Rebsorten wird separat und von Hand geerntet, im Keller nochmal selektiert und sorgfältig verarbeitet. In den kleinen Gebinden wird sehr genau auf die jeweilige Sorte und Typizität geachtet. Der Tresterhut wird dabei entweder händisch untergetaucht oder durch Remontage überflutet. Nach etwa 16 bis 24 Tagen Maischestandzeit werden sie Sorten einzeln und sanft gepresst. Während der anschließenden Reifung über 18 Monate, in 225 L bzw. 500 L Eichenfässern aus österreichischer und französischer Herkunft, werden die Weine immer wieder aufmerksam kontrolliert. Bei der Vinifikation kommen keinerlei Reinzuchthefen, fremde Bakterien oder andere Schönungsmittel zum Einsatz. Charakteristisch für diese ausgezeichnete Cuvée ist ihr dunkles Rubingranat, das im Lichtspiel von violetten Reflexen geprägt ist. Die feine Tabakwürze, von Brombeerfrucht, einem Hauch Orangenzesten und Nuancen von dunklem Beerenkonfit unterlegt, ist bezeichnend für diesen Wein. In seiner Textur ist dieser Wein besonders saftig und umgeben von präsenten Tanninen. Beim Genuss dieser Cuvée vernimmt man im Abgang unverkennbar und deutlich Herzkirschennoten sowie leichte Edelholzwürze und Extraktsüße im Nachhall. Tilhofen ist ein optimaler Speisenbegleiter und passt daher perfekt zu Lamm, Rind und vielfältigen Wildgerichten.

Kirchberg

Die Reben des Syrahs gedeihen auf, in Carnuntum einzigartigen, ost-west ausgerichteten Terrassenanlagen und wachsen auf den sandigen und kräftigen Lehmböden Stixneusiedls. Seine Trauben werden im Herbst sorgfältig von Hand geerntet und im Keller gewissenhaft selektiert. Anschließend wird das Traubenmaterial zu 100% mit den Füßen gestampft und sorgfältig weiterverarbeitet. Die Maischestandzeit beträgt zwischen 10 und 12 Tage. Danach lagert und reift der Wein 14 Monate ausschließlich in gebrauchten 225 L Barriquefässern und wird immer wieder gründlich kontrolliert. Dem Wein werden keinerlei Reinzuchthefen, Bakterien oder andere Schönungsmittel hinzugefügt. Optisch besticht der Kirchberg durch sein tiefdunkles Rubingranat, das von violetten Reflexen aufgehellt wird. In der Nase überwiegt der Duft von schwarzer Kirsche und Nuancen von Lakritze. Nuancen von Orangenzesten und Bitterschokolade runden den nasalen Eindruck ab. Der Wein ist komplex, saftig und kraftvoll. Er schmeckt mineralisch-würzig, extraktsüß und nach Cassis im Abgang. Im Nachhall zeigt sich eindeutig die Brombeere. Der Kirchberg begeistert durch seinen finessenreichen Säurebogen und seine feinen Tannine, bleibt gut haften und stellt einen individuellen Speisenbegleiter für deftige Fleischgerichte wie Wild, Ente, Lamm oder Rind dar! Ein Musterbeispiel für einen cool climate Syrah.

Spitzerberg

Zwischen 1951 und 1968 wurden am Fuße des Spitzerbergs die Reben dieses Blaufränkisch ausgepflanzt. Seither gedeihen diese Weinreben hervorragend auf dem dort vorherrschenden Boden bestehend aus Lockersedimenten, Sand, Granitgneis, Glimmerschiefer und Muttergestein. Einem in Österreich – gänzlich ohne Lehmvorkommen – einzigartigen Blaufränkisch Terroir. 80% des von Hand geernteten Traubenmaterials wird abgebeert und mit den Füßen getreten und gequetscht. Die verbleibenden 20% werden mitsamt ihrer Stiele mit den Füßen gestampft. Nach einer Maischestandzeit von 6 bis 8 Tagen erfolgt die sanfte Pressung. Die anschließende Reifung findet in 500 L Fässern statt und dauert rund 14 Monate. Dem Wein werden keinerlei Zusätze, Reinzuchthefen, Enzyme oder Schönungen beigemengt. Charakteristisch für den Spitzerberg ist sein dunkles Rubingranat mit violetten Reflexen. In der Nase dominiert die feine Kirschfrucht, untermalt von dunklen Beeren. Der intensive Duft nach Kräuterwürze und ein Hauch von Lakritze runden das Geruchsprofil dieses besonderen Weines ab. Von komplexer, mineralischer Struktur besticht der Spitzerberg durch ein balanciertes Säurespiel und sein straffes Tanninkonstrukt. Am Gaumen dominiert die saftige, dunkle Beerenfrucht sowie sein langer Abgang und salzig-pikanter Nachhall. Dieser Wein verheißt ein gutes Entwicklungs- und Lagerpotenzial. Darüber hinaus eignet er sich hervorragend als Speisenbegleiter zu moderner, fleischloser Küche aber auch für traditionelle, deftige Lamm- oder Wildgerichte.

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